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Schülerinnen und Schüler der HBF Polizei an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Bad Kreuznach erleben spannendes Praktikum(sspiel)

Pol&iS – Das steht für Politik & internationale Sicherheit. Dieses von der Bundeswehr in Kooperation mit der HBF PV 13 der BBS Wirtschaft in Bad Kreuznach durchgeführte Seminar zeigt anhand von Simulationen in großangelegtem Kontext in spielerischer Weise denkbare Abläufe internationaler Politik.

Die Idee zu dieser Simulation hatte StR Baumann, der u. a. die Fächer Geschichte und Sozialkunde unterrichtet; Schulleiter Prof. Dr. Bechtoldt war bereits während der akribisch durchgeführten Planungsphase von diesem - Monopoly ähnelnden - Planspiel angetan und vom Gelingen der besonderen Unterrichtsmaßnahme, „… die den Horizont seiner PolzeischülerInnen sicher erweitern würde …“, überzeugt.

Teilnehmer/innen (Sophia Rehbein, Lisa Dumont und Karina Späth) berichten: Nachdem Herr Baumann uns davon erzählt hatte, war bereits unser Interesse geweckt; kurze Zeit später kam einer der uns begleitenden Jugendoffiziere der Bundeswehr, Herr André, zu uns in die Klasse, um Details zu erörtern. Zudem wurden Rollen an jeden Einzelnen verteilt und das Spiel wurde uns nochmals genauer anhand einer Power-Point-Präsentation vorgestellt.

Die komplette Simulation fand in der Bundeswehrkaserne in Mainz-Hechtsheim statt. Dort übernachteten wir in Mehrbettzimmern. Unsere Abende nach Simulationsschluss waren uns zur freien Gestaltung überlassen. Einen der zwei Abende nutzten wir, um mit der Klasse und unseren beiden Lehrern gemeinsam Bowling spielen zu gehen.

Die Spieler vertraten jeweils eine Region (z. B. Europa, Russland, China) und konnten innerhalb dieser Regionen die Positionen/Ämter/Ränge als Regierungschef, Staatsminister oder Wirtschaftsminister übernehmen. Darüber hinaus gab es noch die NGO´s, die Weltpresse, die Weltbank und die UN-Generalsekretärin.

Die Dauer der Simulation beträgt 3 Tage, also 3 Polis-Jahre. Die Regionen können untereinander Verhandlungen führen und Wirtschaftsverträge abschließen. Die Aufgabe der Weltpresse war es, die Regionen über Nachrichten und einen Liveticker über die aktuellen Geschehnisse auf dem neusten Stand zu halten. Die Weltbank konnte Kredite vergeben und musste am Ende jedes Polis-Jahres die finanziellen Veränderungen auf der Welt preisgeben. Von den NGO´s wurden Spenden gesammelt und an bedürftige Regionen verteilt. Sie appellierten an die Regionen, die Umwelt zu schützen und die Menschenrechte zu wahren.

Die Simulation begann zunächst mit den Erklärungen der Regeln und dem Verteilen des Materials an die einzelnen Regionen durch die Jugendoffiziere, welche alles organisierten. Anschließend stellten alle Gruppen ihre Ziele für die nächsten Jahre vor.

Die Polis-Jahre, welche morgens um 08:00 Uhr begannen, wurden durch die Polisschau eröffnet. Hier wurden Nachrichten über die einzelnen Regionen veröffentlicht, welche stets aktuelle politische Themen beinhalteten. Daraus resultierten dann die wirtschaftlichen, finanziellen und militärischen Handlungen der einzelnen Regionen. Diese bestanden dann daraus, Verträge abzuschließen, Spendenaufrufe zu starten, Streitkräfte zu entsenden etc.

Im Verlauf eines Tages, bzw. Polis-Jahres kam es unter anderem zu Beratungsphasen, in denen sich die Gruppen untereinander verständigten, Planungsphasen, diverse Versammlungen etc. Am Ende jedes Jahres wurden Berichte der NGO´s und der Weltbank vorgestellt. Zudem hielten die Regionen jeweils eine Rede zu dem Verlauf und den Erfolgen / Misserfolgen des Jahres. Die Weltpresse, welche die wichtigsten Themen des Jahres aus der Polisschau aufgegriffen hatte, stellte 1-2 Mal täglich die neusten Geschehnisse aus der Welt anhand einer Nachrichtenshow dar. Hierzu wurden u.a. Minister und Regierungschefs interviewt und gefilmt. Um 17:00 Uhr war dann ein Polis-Jahr beendet.

Das Fazit des dreitägigen Planspiels fiel insgesamt sehr positiv aus. Wir haben gute Einblicke in die Politik gewonnen und nehmen positive Erfahrungen mit. Die Spielleiter bzw. Jugendoffiziere und auch unsere Lehrkräfte Frau OStR‘ Muy und Herr StR Baumann waren zufrieden mit unserem Engagement und unseren Leistungen. Wir empfehlen der nächsten Jahrgangsstufe unbedingt, ebenfalls dieses Simulationsspiel durchzuführen, denn es hat uns allen eine Menge Spaß bereitet und mit zahlreichen Dingen konfrontiert, die uns zuvor unbekannt waren. Kurz gefasst: Der Lerneffekt war ausgesprochen hoch.

 

Das Redaktionsteam der “Word Press”: Sophia Rehbein, Lisa Dumont und Karina Späth
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