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Schüler der Polizeiklasse auf Skiern

Der Tradition nach fährt jede HBFPV-Klasse an der BBS Wirtschaft Bad Kreuznach zum Skifahren in die Alpen.

Am 28.01.2019 ging es auch bei uns endlich los. In der ganzen Klasse hatte man bereits lang die Vorfreude gespürt; viel gute Laune war auch dabei. Wir trafen uns morgens um 7:45 Uhr gemeinsam mit unseren Lehrern Frau Muy und den Herren Barth und Baumann vor der Schule in Bad Kreuznach, bepackt mit Koffern und Skisachen. Nach Beladen des Busses ging es unserem Ziel entgegen. Gegen 14:30 Uhr erreichten wir die Jugendherberge in Oberammergau.

Nachdem wir das Gepäck ausgeladen und die Schlüssel für unsere Zimmer bekommen hatten, war die Zimmereinteilung schnell erledigt. Der Rest des Nachmittags stand dann jedem zur freien Verfügung. Die ganze Woche über trafen wir uns um 18:30 Uhr zum gemeinsamen Abendessen, was die Klassengemeinschaft übrigens ebenfalls ungemein förderte. Nach dem Abendessen war wieder Zeit zum gemütlichen Beisammensein. Dienstags wurde der erste Skitag in Oberammergau gestartet. Der Skibus fuhr um 9 Uhr an der Jugendherberge los und wir waren 10 Minuten später schon an der Piste. Jetzt hieß es Skipass holen, Gruppen einteilen und ab auf die Piste. Der erste Skitag verlief gut. Nachdem wir nachmittags wieder in der Jugendherberge ankamen, haben wir nach dem Abendessen den Abend zusammen in der Stadt verbracht. Da mittwochs der Geburtstag einer Mitschülerin anstand, wurde um 0:00 Uhr in der Jugendherberge zusammen darauf angestoßen. Ein erfolgreicher Abend in mehrfacher Hinsicht. Der zweite Skitag startete wie der erste. Nach dem Frühstück ging es auf die Piste in Oberammergau. Die Mittagspause wurde gemeinsam auf einer hochgelegenen Almhütte verbracht. Der zweite Skitag endete schon um 14:00 Uhr. Nach der Ankunft in der Jugendherberge traf man sich, um gemeinsam ins Schwimmbad in Oberammergau zu gehen. Dies war ein gelungener Ausflug. Nach dem Abendessen gab es dann wieder Zeit zur freien Verfügung. Einige verbrachten den Abend im Gespräch mit den Lehrern, andere trafen sich im Spielraum und wieder andere gingen in die Stadt.

Der dritte und letzte Skitag hatte es in sich. Wir starteten nach dem Frühstück um 8:30 Uhr nach Garmisch-Partenkirchen. Bei Kaiserwetter ging es wieder in Gruppen eingeteilt auf die Pisten. Das Highlight an diesem Tag war, dass man sehen konnte, wie die Kandahar-Abfahrt für den bevorstehenden Wettkampf gerichtet wurde. Aufgrund des großen Skigebietes und des hervorragenden Wetters ging der Tag rasch vorbei. Um 16:00 Uhr hieß es dann wieder Abfahrt nach Oberammergau. Das Beste war natürlich, dass alle die drei Skitage ohne Verletzungen überstanden haben. Der Abschluss des letzten Abends war ein super zusammengeschnittenes Video von Caprice Lustenberger und Stefan Iskusnich. Diese hatten sich die Mühe gemacht und alle Videos und Bilder zu einem kleinen Film zusammengeschnitten. Den letzten Abend durften wir dann gemütlich in der Stadt beenden. Am Freitag, den 01.02.2019 hieß es dann - nach dem Frühstück - Zimmer aufräumen, und dann den Bus beladen. Um 9:00 Uhr traten wir die Heimreise an. Aufgrund der Wetterlage und der entsprechenden Jahreszeit sind wir aus dem Schnee der Alpen auch wieder in den Schnee der Heimat gefahren. Wir erreichten um 16:00 Uhr unsere Schule in Bad Kreuznach. Es war eine erfolgreiche Klassenfahrt mit einer super Klasse an einer super Schule, die solche besonderen sportlichen Aktivitäten bei hauseigenem Ski-Equipment fest in ihrem pädagogischen Programm hat.

 

Nadja Will


Für Ehemalige der HBF PV "regnete" es Silber in Simmern

Festakt anlässlich der Graduierungsfeier in der Hunsrückhalle Simmern

170 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Hahn erhielten nach erfolgreichem Studium ihre Graduierungs- und Ernennungsurkunden zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren - und somit ihren ersten silbernen Stern.

Auch neun Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Polizeimanagement wurden zu Polizeirätinnen und Polizeiräten bzw. zu Kriminalrätinnen und Kriminalräten ernannt, was für sie "Gold" bedeutet und zeigt, dass es hervorragende Aufstiegschancen im Polizeidienst gibt.

Gemeinsam mit den Angehörigen der Graduierten sowie mit Ehrengästen aus der Landespolitik, allen voran Staatsminister Roger Lewentz, der die Festansprache hielt, Vertretern des kommunalen Bereichs, der Polizeiführung und der polizeilichen Personalvertretungen, der Justizbehörden, der Polizeiseelsorge und natürlich auch mit den Dozentinnen und Dozenten feierte die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz den Abschluss des bestandenen Bachelor-Studiums und des Masterstudiengangs Polizeimanagement.

Das Bild zeigt einen Teil der Abschlussklasse der HBF PV 12 mit ihrem ehemaligen Lehrer, Polizeihauptkommissar Alois Mayer, und der Koordinatorin der HBF an der BBS Wirtschaft in Bad Kreuznach, Studiendirektorin Esther Barkanowitz, die ihr bestandenes Bachelor-Diplom auf dem Hahn feiern und nun stolz den Titel "Polizeikommissar/in" tragen.

Nach 3-jährigem Studium und praktischen Studienzeiten, bei denen die Studierenden bereits unmittelbar "Dienst am Bürger" geleistet, sowohl bei Polizeiinspektionen und in Kriminalkommissariaten Erfahrungen gesammelt haben, fiebern sie nun ihrem ersten Großeinsatz als "richtige" Polizeibeamte bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz entgegen.

 


Klassenfahrt nach Lofer

Die Hinfahrt

Pünktlich zum Schulanfang im neuen Jahr trafen wir uns mit viel Gepäck und natürlich den schuleigenen Skiern / Snowboards und weiterer Ausrüstung vor dem Haupteingang der Schule. Mit guter Laune, viel Nervennahrung und voller Motivation konnten wir es kaum erwarten, nach Lofer durchzustarten. Unterwegs machten wir zwei Mal Rast und gegen 16.45 Uhr kamen wir dann endlich in unserem Hotel „Salzburger Hof“ im schneebedeckten Lofer an, luden das Gepäck aus und gingen auf unsere Zimmer.

Der erste Abend

Nach einer ordentlichen Portion Spaghetti Bolognese durften wir dann noch die Umgebung erkunden und fanden uns alle wieder pünktlich in der Unterkunft ein.

Der erste Skitag

Aufstehen, Duschen und ein gutes Frühstück - das war am nächsten Morgen die Grundlage für einen herrlichen Skitag auf der Piste bei strahlendem Sonnenschein. Mit Vorfreude und gutem Willen fuhren wir zusammen ins Skigebiet. Dort angekommen ging es mit der Gondel hoch auf den Berg. Dort oben erwartete uns ein strahlend blauer Himmel – also, nix wie los auf die Piste! Bis zur Mittagspause schafften es alle, schon einigermaßen gut den Berg hinunter­zukommen. Gegen 16.00 Uhr endete der erste Skitag mit der Talabfahrt für die Fortgeschrittenen.

Der zweite Abend

Dieser Abend ging sehr ruhig und gelassen zu. Verständlich, wenn man so lange auf der Piste war. Wieder trafen sich alle zum Abendessen. Diesmal bestand das Menü aus Fleischkäse und Hähnchenschnitzeln mit Pommes. Insgesamt gingen alle zeitig schlafen, schließlich wollten wir am nächsten Tag ja auch noch den Berg hinunterkommen!

Der zweite Skitag

Nach dem Frühstück stand der größte Teil der Klasse wieder auf den Skiern. An diesem Tag hatte der bereits verletzt mitgereiste Phil Gesellschaft von Lea, die ihr Knie schonen musste und Norman, dem die kalte Luft gleich eine Erkältung verpasst hatte. Somit kümmerte sich der Kranke um die zwei anderen Kranken. Die Anfänger machten große Fortschritte und auch die einsame Snowboarderin bewies ihr Können, indem sie bei der Profi-Gruppe mitfuhr. Insgesamt hatten alle viel Spaß am Skifahren. Nur am Treffpunkt an der Talstation waren alle etwas genervt, auf drei Kandidaten warten zu müssen … doch die zehn Minuten zahlten sich am letzten Tag aus. Als Gegenleistung packten sie alleine die Skiausrüstung der ganzen Klasse zusammen.

Der dritte Abend

Wie üblich gab es um 19:00 h Abendessen, Pizza stand auf dem Speiseplan. Danach gingen wir alle zusammen auf eine Ski-Show an der Talabfahrt von Lofer. Für die Verletzten fuhr das Schneetaxi (sie wurden mit dem Schlitten gezogen), sodass alle teilnehmen konnten. Trotz des hohen Schneefalls brachte die Show gute Laune. Doch müde vom Skifahren, steuerten wir schon nach kurzer Zeit den Heimweg an.

Der letzte Skitag

Der Blick aus dem Fenster an diesem Morgen zeigte Nebel und Schneefall. Doch das konnte unsere Laune trotzdem nicht verderben! Selbst Norman stand wieder einigermaßen gut erholt mit den anderen auf der Piste. Lea und Phil mussten leider wieder auf das Skifahren verzichten. Nach bereits zwei Skitagen sollte man ja davon ausgehen, dass das Liftfahren gekonnt sei, doch als plötzlich männliche Hilferufe an Herrn Barth ertönten, war dieser reichlich erstaunt. Ein Klassenkamerad hatte sich sich mit seiner Jacke im Bügellift verfangen und wurde 20 m mitgeschliffen, bis er sich befreien konnte. Eingeseift vom Schnee, gab er sich anschließend besondere Mühe und kam erfolgreich den Berg hinunter. Die meisten nutzten den letzten Skitag nochmal voll und ganz aus, bis die Lifte geschlossen hatten, sodass zum krönenden Abschluss nahezu alle auf Ski ins Tal abfahren konnten.

Der letzte Abend

Am letzten Abend stärkten wir uns mit Reis und Hähnchenschenkeln. Gut gelaunt und ziemlich müde nach dem Skitag gingen alle kurz nach Mitternacht ins Bett.

Die Abreise

An diesem Morgen waren alle eher träge. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von dem Hotelpersonal und luden gemeinsam unser Gepäck in den Bus ein. Trotz eines kurzen Staus bei Stuttgart und zwei Pausen, kamen wir gegen 17.00 Uhr wieder in Bad Kreuznach an. Alle packten beim Ausladen mit an. Nachdem wir uns bei den Lehrern für die gelungene Klassenfahrt bedankt hatten, fuhr jeder nach Hause.

 

Schülerinnen und Schüler der HBF PV 16

Künftige Polizisten der Höheren Berufsfachschule Polizeidienst an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Bad Kreuznach zur Hochschule „Hahn“ verabschiedet

Zum Ende des laufenden Schuljahres schloss auch der Bildungsgang mit der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Assistent für den Polizeidienst“ an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Bad Kreuznach ab. Er führte nach zwei Jahren Unterricht zur Fachhochschulreife und ermöglicht nun denjenigen Absolventinnen und Absolventen, deren Einstellungsvoraussetzungen nach wie vor gegeben sind, das Bachelorstudium „Polizeidienst“ an der Polizei-Hochschule Hahn zu beginnen.

Schulleiter Professor Dr. Hans-Joachim Bechtoldt überreichte anlässlich einer Feierstunde im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Bad Kreuznach im Beisein des Mainzer Polizeipräsidenten Reiner Hamm, Herrn Landrat Franz-Josef Diel und weiteren Ehrengästen, die Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen. Bechtoldt betonte in seiner Laudatio, dass gerade diese Klasse sich besonders gut in den Schulbetrieb integriert und insgesamt ausgezeichnete Leistungen im kognitiven, physischen und auch im sozialen Bereich gezeigt habe. Der Schulleiter gab zudem seiner großen Freude Ausdruck, dass mit diesem bundesweit einmaligem Erfolgsmodell der Polizeiausbildung, zu dem auch die  BBS Wirtschaft Bad Kreuznach ihren Beitrag leiste, geholfen werde, den Nachwuchs der rheinland-pfälzischen Polizei zu sichern. Was an drei Standorten in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung in guter Voraussicht etabliert worden sei, sei mittlerweile an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft zur erfolgreichen Routine geworden. Jahr für Jahr durchliefen hier bis zu 30 Schülerinnen und Schüler die Schulform HBF Polizeidienst und Verwaltung und würden im Fall eines erfolgreichen Studiums, das übrigens von Beginn an mit einem monatlichen Zuschuss von 1000.- Euro unterstützt wird, in den Polizeidienst übernommen. Unterrichtet werden sie dabei von schulischen Lehrkräften der BBS Wirtschaft in allgemeinen Fächern und von vier Polizeilehrkräften in speziell auf den Polizeiberuf vorbereitenden Lernfeldern. Prof. Bechtoldt: „Ich bin zudem sehr erfreut, dass wir in diesen Polizeiklassen – wie gewünscht – einen hohen Anteil von Schülerinnen und von Migranten aufweisen können. Dem Polizeiberuf werden dadurch leistungsstarke, mehrsprachige und höchst motivierte junge Menschen zugeführt.“   

Polizeipräsident Hamm unterstrich in seiner Dankesrede, gerichtet an Schüler und Schule, wie wichtig es für die Polizei Rheinland-Pfalz ist, jedes Jahr auf diesem Weg qualifizierte Studienanfänger zu gewinnen, die nach drei Jahren Studium dann endlich fertig ausgebildete Polizistinnen und Polizisten sind. „Der Polizeiliche Einzeldienst wartet sehnlichst auf Sie!“ rief er den Absolventen zu.

Alois Mayer, Koordinator und Lehrer an der HBFPV, blickte auf „liebe Schüler“ und hob hervor, dass mit dieser Klasse, die allesamt die Fachhochschulreife erreichten und überwiegend auch die Zulassung für das Bachelorstudium an der Polizeihochschule erreicht haben, nun eine besondere Klasse auf den Hahn geschickt wird: „Wir werden Euch vermissen!“ 

Seitens der Hochschule sprach Polizeidirektor Joachim Wolff die Grüße des Schulleiters Friedel Durben aus. Er unterstrich das Erfolgsmodell der HBFPV in Rheinland-Pfalz. Dieser Bildungsgang hat bisher immerhin 378 Nachwuchskräfte zum Hahn gebracht.

Klassenleiterin Christina Muy blickte auf zwei schöne Schuljahre mit vielen positiven Erlebnissen und gelungenen Projekten  zurück; so z. B. auf eine gemeinsame Skifreizeit und weitere Sportevents.

Absolvent Leo Schuster hielt eine bemerkenswerte Rede, die mit einem besonderen Applaus aller anwesenden Gäste bedacht wurde. Er dankte von Schülerseite allen Beteiligten an diesem Schulmodell für die Chance, die jeder Schüler erhalten hat, zum Studium am Hahn zugelassen zu werden.

Für besonders gute Leistungen wurden als Klassenbeste Sophia Rehbein (1,2) und NN mit Buchpreisen ausgezeichnet.

Schülervoten:

-       „Die höhere Berufsfachschule, speziell in der Richtung öffentliche Verwaltung und Polizei, ist eine Bereicherung der Schullandschaft. Zudem stellt der Bildungsgang einen alternativen Weg für Schüler dar, um einen guten Abschluss/Einstieg zu erreichen. Auch für das Land ist die HBF eine Quelle, um fähigen und geeigneten Nachwuchs für die Polizei zu gewinnen.“ (Leo Schuster)

-       „Ich finde, wir waren eine gute Klasse. Durch die Praktika wurde ins der Polizeiberuf näher gebracht und der Wunsch, später einmal als Polizeibeamter zu arbeiten verstärkt.“ (Anka Seibert)

-       „Die HBFPV ist ein guter Bildungsgang, da man sich schon früh eine vorzeitige Einstellungszusage sichern kann. Gerade durch die Praktika habe ich bereits einen guten Einblick bekommen und Erfahrungen gesammelt.“ (Jana Schwickert)

-       „Die HBFPV war für mich persönlich eine gute Erfahrung. Zusammenhalt und Teamwork wurden hier sehr groß geschrieben und besonders durch die vier Lehrkräfte der Polizei bestens vermittelt. Ich sehe in dem Bildungsgang eine sehr gute Chance für eine gesicherte Zukunft und empfehle diesen Bildungsgang auf jeden Fall an alle weiter, die an dem Beruf interessiert sind bzw. die sicher zu Polizei wollen.“ (Sophia Rehbein)

-       „Die HBFPV ist eine Schulform, die besonders für diejenigen, die sicher Polizeibeamte werden möchten. Der berufsbezogene Unterricht verschafft uns einen guten Einblick in das, was auf einen zukommen wird. Auch die Praktika vermitteln erste Eindrücke über den polizeilichen Alltag. Die vorübergehende Einstellungszusage gab uns allen Motivation und Sicherheit, und auch zu den Lehrern hatten wir gute Verhältnisse.“ (Karina Späth)

-       „Für mich war die HBFPV eine gute Möglichkeit, um den Einstieg in die Polizei zu schaffen, als ich mich in der 10-ten Klasse dazu entschieden habe, zur Polizei zu gehen. Wir erlebten zwei lehrreiche, teils anstrengende Jahre, die mich auch menschlich sehr viel weitergebracht haben. Vor allem der starke Klassenzusammenhalt, auf den die Lehrer (Polizeilehrer) wert legten, brachte uns an unser Ziel, den Hahn. Neben den 10 Lernbereichen gab es auch noch weitere wichtige Fächer, doch die Mühe, die wir uns gaben, um einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen, lohnte sich.“ (Marcel Korb)

-       „Ich sehe den Bildungsgang, gerade für Schüler mit mittlerer Reife als sehr gute Chance an. In den 2 Jahren kann man durch zahlreiche Einblicke in den Beruf nochmals herausfinden, ob man für den Job geeignet ist. Sollte man sich umentscheiden, hat man nichts desto trotz eine Fachhochschulreife absolviert. Innerhalb der Klasse entwickelte sich eine gute Gemeinschaft, da wir alle dasselbe Ziel vor Augen haben.“ (Luisa Roth)

Die frischgebackenen Polizeianwärter, Ehrengäste und Lehrkräfte. Links vorne: Polizeipräsident Reiner Hamm, dahinter Schulleiter Prof. Dr. Bechtoldt, PD Achim Hannes, PHK Alois Mayer und Landrat Franz-Josef Diel.

Polizeiklasse im Schneefieber

Mit bester Laune, hohen Erwartungen und gesegnet mit einer schuleigenen umfangreichen Ski- und Snowboardausrüstung, auf die sich vor Ort noch mancher neidische Blick von denjenigen richteten sollte, die Ski-Ausrüstungen gegen teures Geld ausleihen mussten, starteten 29 Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Polizeiklasse an der BBS Wirtschaft Bad Kreuznach sowie drei Lehrkräfte in Richtung Aschau im Chiemgau.

In guter Stimmung gingen knapp acht Stunden Fahrt zügig vorüber und die bestens ausgestatteten Zimmer im „Aktivhotel“ im oberbayerischen Luftkurort Aschau i. Chiemgau konnten bezogen werden. Nach stets guter Verpflegung am Frühstücksbuffet und mit großzügigen Lunchpaketen ausgerüstet, erreichte die Gruppe dann jeden Morgen nach kurzer Fahrt das attraktive Skigebiet Hochkössen. Dieses liegt im Kaiserwinkl, in einer der schneereichsten Regionen Tirols.

Hier gab es für jeden Grad des Könnens auf den Brettern maßgeschneiderte Gruppen: Snowboarder bekamen ihren persönlichen Snowboardlehrer, während Skianfänger bzw. Fortgeschrittene von den begleitenden Klassenlehrern, Frau Oberstudienrätin Christina Muy und Herrn Studienrat Erik Baumann, sowie dem Sportlehrer der Klasse, Herrn Studienrat Mathias Barth, professionell betreut wurden.

Die Profis und diejenigen, die sich als solche fühlten, stellten sich in Begleitung der Lehrkräfte den Herausforderungen am Gipfel des Berges auf je nach Schwierigkeitsgrad blau, rot und schwarz gekennzeichneten Pisten und fuhren dann von dort aus am Ende des Skitages über die Talabfahrt hinab zu den anderen der Gruppe. Die Tage auf der Piste endeten stets in der Hütte am Fuße des Berges. Hier wartete man aufeinander, saß gemütlich zusammen und ließ den Tag Revue passieren, bevor die Rückfahrt ins Hotel angetreten wurde.

Abends gab es eine gern erwartete und nach den Anstrengungen des Tages sicher verdiente Stärkung in Form einer warmen Mahlzeit im Hotel. Als Abendprogramm folgte jeweils ein Angebot im Hotel (Kinoabend, Lagerfeuer und Disco) oder aber auch der gemeinsame Besuch eines typisch bayerischen Wirtshauses.

Nach fünf schönen Tagen ohne Zwischenfälle ging es, um zahlreiche positive Erlebnisse und Erfahrungen sowie einem stark gestiegenem Gruppengefühl und viel Teamgeist reicher, zurück nach Bad Kreuznach. Im Ski-Keller der Schule warten mittlerweile die Ski, Boards, Schuhe und Helme wohlgeordnet auf ihren nächsten Einsatz.


Polizeipräsident Hamm begrüßt die neue Polizeiklasse HBFPV 15 an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Bad Kreuznach

Zum Beginn des neuen Schuljahres fand der „neue“ Mainzer Polizeipräsident Reiner Hamm seinen Weg nach Bad Kreuznach, um die 19 neuen Schülerinnen und  Schüler der Höheren Berufsfachschule „Polizeidienst und Verwaltung“, eine der neun Schulformen der BBS Wirtschaft, persönlich zu begrüßen.

Zusammen mit dem Schulleiter, Herrn OStD Prof. Dr. Hans-Joachim Bechtoldt, überreichte Polizeipräsident Hamm die schriftlichen Zusagen für eine Einstellung als Polizeikommissar-Anwärterin/-Anwärter in den Polizeidienst des Landes Rheinland-Pfalz nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Schulzeit in Bad Kreuznach.

Von der Hochschule der Polizei war Polizeihauptkommissar Joachim Wolff, Koordinator für diesen Bildungsgang, angereist. Auch er wünschte  den 7 Schülerinnen und 12 Schülern viel Glück und eine gute Zeit in Bad Kreuznach, und gab einen kurzen Einblick auf das anschließende Studium an der Hochschule der Polizei.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich in den ersten Tagen beeindruckt von einer für Sie ganz neuen „Schulwelt“, in der auch uniformierte Polizeibeamte als Lehrkräfte vor der Klasse stehen.

Zusammen mit der Oberstufe konnten sich die neuen Schülerinnen und Schüler über den Bildungsgang und ihren Traumberuf informieren und erste Erfahrungen austauschen. So ging es motiviert und voller Erwartungen in die ersten Schultage.

Einige der Neulinge schildern hier ihre ersten Eindrücke und Erwartungen:

Miguel Rehm:

Die ersten Tage waren viel besser als ich erwartet hatte. Von Anfang an kam eine harmonische Stimmung auf. Zudem wurde uns deutlich gemacht, worauf wir uns einstellen und vorbereiten müssen, dass fand ich sehr gut.  Die ersten Eindrücke von der Klasse und den Lehrern waren sehr positiv, was meine Motivation für die nächsten zwei Jahre noch steigerte.

Salih Sabri Yüksel:

Meine ersten Schultage waren sehr aufregend, meine Erwartungen wurden voll erfüllt, wenn nicht übertroffen. Am meisten gefielen mir die Disziplin, sprich Lehrer in Uniform und Regeln, an die man sich zu halten hat, sowie eine sich schnell entwickelnde Klassengemeinschaft.  Die ersten Tage haben mich sehr motiviert und ich freue mich auf die nächsten beiden Schuljahre.

Larissa Beitz:

Ich war etwas erstaunt, dass so wenige Schülerinnen und Schüler in einer Klasse sind. Am Anfang war es schon etwas komisch, weil alles neu war, aber nach der netten Begrüßung und der Vorstellungsrunde lockerte sich die Anspannung. Ich erhoffe mir einen guten Zusammenhalt in der Klasse und eine gute Vorbereitung auf das Studium.

Herzlich Willkommen den neuen angehenden Polizisten; vorne links Polizeipräsident Hamm, dahinter Prof. Bechtoldt.

Lob von „hohen Stellen“ für die BBS Wirtschaft, Bad Kreuznach

Nach dreijähriger Laufzeit kommt das Projekt Vielfalt in der Polizei am Jahresende zu seinem Abschluss. Das Polizeipräsidium Mainz, das Integrationsministerium, das Innenministerium, das Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI) zogen eine ausgesprochen positive Bilanz ihres gemeinsamen Projektes, das in Teilen auch die Berufsbildende Schule Wirtschaft Bad Kreuznach tangierte.

Ziel von Vielfalt in der Polizei, das INBI in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mainz erfolgreich durchführte, war es, mehr Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund für den Polizeidienst zu gewinnen, eine Sensibilisierung für interkulturelle Vielfalt in der Einstellungspraxis der Polizei zu erreichen und Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Polizeidienst und Verwaltung (HBF PV) in Bad Kreuznach noch größere Chancen für einen Eintritt in den Polizeidienst zu eröffnen.

Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zur interkulturellen Öffnung des öffentlichen Dienstes. Unser Ziel ist es, dass sich die Vielfalt unserer Gesellschaft in den Belegschaften der Behörden widerspiegelt. Denn diese sind für alle Menschen da - nicht nur als Dienstleister -, sondern auch als potenzieller Arbeitgeber erklärte Integrationsministerin Irene Alt. Für Polizeipräsident Karl-Heinz Weber ist das Projekt Vielfalt in der Polizei eine Erfolgsgeschichte: Wir haben gemeinsam mit INBI zahlreiche junge Bewerberinnen und Bewerber betreut und Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule Polizeidienst und Verwaltung Hilfestellung geleistet, damit sie die Polizeilaufbahn weiter erfolgreich verfolgen können. Unser Projekt hat tatsächlich zu mehr Vielfalt in unseren Reihen geführt, sowie zu einem generellen Umdenken hinsichtlich der Einstellung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Ich bin sehr froh, dass wir die interkulturelle Öffnung unseres Präsidiums damit weiter gestärkt haben. Wir danken dabei in aller Form unserem stets verlässlichen Kooperationspartner, der BBS Wirtschaft, Bad Kreuznach, vertreten durch den Schulleiter, Herrn Prof. Dr. Bechtoldt.

Prof. Hans-Joachim Bechtoldt
PHK Alois Mayer bei der Beantwortung von Fragen aus dem Auditorium.


Innenstaatssekretärin Heike Raab unterstrich: Wir können mit Stolz sagen, dass Rheinland-Pfalz ein weltoffenes Land ist und eine Willkommenskultur pflegt. Es ist unser Regierungsziel, die Gemeinsamkeit zu stärken und kultureller Vielfalt Raum zu geben; so wie dies z. B. speziell an der Bad Kreuznacher Polizeischule umgesetzt wird. Als Akteur der Sicherheit sei es für die Polizei besonders wichtig, dass sie offen gegenüber der Vielfalt unserer Gesellschaft zu sein habe. Von dem Projekt Vielfalt in der Polizei seien wichtige und dauerhafte Impulse ausgegangen. So werde die Polizei beispielsweis weiter an Werbemaßnahmen zur Gewinnung von Migrantinnen und Migranten für den Polizeiberuf festhalten und ein hohes Niveau bei dem Anteil der Polizisten mit Migrationshintergrund anstreben.

Mit Informations- und Beratungsveranstaltungen an Schulen, bei Berufsmessen, bei Migrantenvereinen, sowie in Jugendzentren und bei Arbeitsmarktakteuren wurden durch das Projekt 2.300 Schülerinnen und Schüler, rund 270 Eltern, rund 130 Lehrerinnen und Lehrer sowie Arbeitsmarktakteure und rund 740 Mitglieder von Migrantenvereinen erreicht. In Beratungen, Bewerbungs- und Vorbereitungstrainings für den polizeilichen Eignungstest und in Individualförderungen wurden außerdem 151 Interessenten/innen betreut. 49 Polizistinnen und Polizisten nahmen an Seminaren zu Diversity Management teil, 107 Polizeischülerinnen und Polizeischüler besuchten Seminare zum Thema Interkulturelle Sensibilisierung.

Wir haben die Ziele unseres Modellprojektes erreicht und dadurch auch die Chancengleichheit für unsere Zielgruppe erhöht: Mehr Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund wurden gewonnen und die interkulturelle Öffnung sowie die Förderung gegenseitigen Vertrauens und der Abbau von Vorurteilen schreiten voran, bilanziert die Leiterin des INBI, Peimaneh Nemazi-Lofink. Speziell den Polizeilehrkräften, an erster Stelle Herrn PHK Alois Mayer und dem Leiter der Standortschule, Herrn Prof. Dr. Bechtoldt, danke sie für eine engagierte Kooperation.

In seiner Antwort auf die Frage aus dem Auditorium nach dem Grad der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in die schulische Arbeit erläuterte Prof. Bechtoldt, dass seinem großen Haus des Lernens die Bereiche Inklusion in allen Stufen der Behinderung und die Integration von Migranten vorbildhaft umgesetzt würden: Insgesamt sind über 20 Nationen und Ethnien an der BBS Wirtschaft vertreten, in den jüngsten SV-Wahlen wurden Melchisedek Mukamba und Serwan Basibüyük zu Schülersprechern gewählt - beide sind hoch engagierte und sehr begabte Schüler, die ihre familiären Wurzeln außerhalb Europas haben und nun bei uns beachtenswerte Leistungen zeigen, so Bechtoldt weiter.

Das positiv verlaufenen Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms XENOS - Integration und Vielfalt aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Kofinanzierung erfolgte aus Mitteln des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz sowie des Polizeipräsidiums Mainz.

Repräsentanten der Projektpartner (von links): Schulleiter Prof. Dr. Bechtoldt, Ministerin Alt, Staatssekretärin Raab, Polizeipräsident Weber.
Gemeinsam im Bild: Koordinator PHK Mayer, Schülerinnen und Schüler der HBF Polizeidienst und Verwaltung mit den Repräsentanten bzw. Repräsentantinnen der Projektpartner.
 

Eintrittskarte in den Polizeiberuf

Polizeipräsident überreicht Übernahmezusagen / Infoveranstaltungen im Dezember und Januar

„Sie halten eine große Chance in der Hand. Machen Sie  etwas draus!“ Mit diesen Worten übergab der Mainzer Polizeipräsident Karl-Heinz Weber den 30 neuen Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschule Polizeidienst und Verwaltung die schriftliche Zusage, nach ihrer Schulzeit in Bad Kreuznach an der Fachhochschule der Polizei studieren zu dürfen. Schulleiter Prof. Dr. Bechtoldt ergänzte, „Nur wenige Menschen haben in ihrem Alter bereits eine so sichere Perspektive auf einen Arbeitsplatz. Gratulation“ Die Berufsbildende Schule Wirtschaft kooperiert seit fünf Jahren eng mit der Polizei, um Schülern mit Realschulabschluss die Möglichkeit zu geben, den Weg in den Polizeidienst zu gehen. Zwei Jahren lang wird die neue Klasse die Schulbank drücken, um dann ihr Studium an der Fachhochschule der Polizei am Flughafen Hahn zu beginnen. Die von Polizeipräsident Weber ausgehändigte Übernahmezusage ist nur noch an wenige Bedingungen wie einen Notenschnitt von 3,2 geknüpft. „Strengen Sie sich an, es lohnt sich“, sagte Präsident Weber. Angesichts eines nochmals gestiegenen Frauenanteils von inzwischen 40 Prozent zeigte er sich besonders erfreut: „Ich finde es toll, dass so viele junge Frauen in dieser Klasse sind“.

 „Die Polizei wird weiblich“, hatte bereits Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer bei der Verabschiedung des letzten Jahrgangs im Juli 2013 festgestellt. Dies gilt nun umso mehr. Polizeihauptkommissar Alois Mayer, der als Lehrer die Schüler unterrichten wird und die Koordination zwischen Schule und Polizei organisiert, verwies darauf, dass die Höhere Berufsfachschule Polizeidienst auch im kommenden Jahr geeigneten Kandidaten offen stehen wird. Parallel zu den üblichen Informationsquellen im Internet wird Mayer Anfang Dezember und Ende Januar Informationsveranstaltungen dazu in der BBS Wirtschaft in Bad Kreuznach anbieten. Die Termine werden in der Zeitung sowie auf der Homepage der Schule bekannt gegeben. Dort erfahren Interessierte ohnehin immer Neuigkeiten.

 

Übergabe der Einstellungszusagen durch Polizeipräsident Weber (vlnr.: Schulleiter Prof. Dr. Hans - Joachim Bechtoldt, PHK Alois Mayer, Präsident Karl-Heinz Weber, Vertreter der FH Hahn Kurt Stiller)
Die neue Polizeiklasse; links außen: Schulleiter Prof. Dr. Hans - Joachim Bechtoldt, rechts außen: Polizeipräsident Karl-Heinz Weber
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